Band 35 (2019), 376 S., geb.

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ISBN 978-3-7917-3135-3

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Der Druck wurde vom ungarischen Nationalen Kulturfonds (Nemzeti Kulturális Alap, Budapest, www.nka.hu) gefördert

DAS UNGARN-JAHRBUCH wird im Auftrag des Ungarischen Instituts München e. V. vom Ungarischen Institut der Universität Regensburg redigiert und herausgegeben. Die hungarologische Zeitschrift vereinigt deutsch- und englischsprachige Beiträge der ungarischen und internationalen Forschung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte, Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft des historischen und gegenwärtigen Ungarn sowie der über mannigfaltige Beziehungen verbundenen Räume. Der zeitliche Rahmen der Abhandlungen, Forschungsberichte, Mitteilungen, Besprechungen und Chronik erstreckt sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Regensburger Redaktion und internationale Herausgeberschaft vertreten die Fachdisziplinen Geschichts-, Politik- und Literaturwissenschaft.

 

Abhandlungen

Brigitta Szanka: Das deutsche städtische Gesandtschafts- und Botenwesen unter der Herrschaft Sigismunds von Luxemburg (1414–1434)

Teréz Oborni: Frater Georg und die Besetzung von Ofen (Buda) durch die Osmanen 1541

Nóra G. Etényi: Diplomaten und Drucke auf dem Reichstag zu Regensburg 1685. Nachrichten zum Sieg über die Osmanen

Orsolya Lénárt: Vermittlung von Geschichte, Kultur und Bildern. Zur Darstellung von Helena Zrínyi und Imre Thököly in den historiografischen Werken des Johann Graf Mailáth (1786–1855)

Daniel Carlo Pangerl: Von der Autarkie zur deutschen Handelspartnerschaft. Ausgewählte Aspekte der ungarischen Wirtschaftspolitik im Zeitraum von 1918 bis 1945

Ágnes Tóth: Diplomatische Anstrengungen zur Freilassung internierter deutschstämmiger Kriegsgefangener (1951–1955)

 

Forschungsberichte

Fabian Hutmacher: Was bedeutet es, ungarndeutsch zu sein? Identitätskonstruktion der deutschen Minderheit in Ungarn im Wandel der Zeit und in der zeitgenössischen Literatur

Peter Kersche: Auf den publizistischen Spuren des ungarischen Malers Dezső Czigány (1883–1937)

Vilmos Erős:  Geistesgeschichte versus Volksgeschichte im Ungarn der frühen 1940er Jahre. Gyula Szekfű und István Szabó über die Geschichte der ungarländischen Nationalitäten

Andrea Pető: Genderforschung in Ungarn

 

Mitteilungen

Mária Rózsa: Ferdinand Gustav Kühne (1806–1888) über Ungarn

Gábor Gángó: György Lukács in der Ungarischen Räterepublik

Fabian Hutmacher: Ungarns Rolle in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Opfer des Friedensvertrags von Trianon und Täter im Holocaust?

Zsolt K. Lengyel: »Nationale – und sogar metaphysische – Rückversicherungen«. Gespräch mit Rainald Becker über historische Diversitäten in den europäischen Einigungsbemühungen

Besprechungen

Chronik

Professor János Buza 80 Jahre. Ein persönlicher Rückblick – und eine Würdigung. (Dietmar Meyer)

Ungarische Genderforschung auf dem Prüfstand. (Zsolt K. Lengyel)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bandes