Das politische System Ungarns im regionalen Vergleich
(Übung)

Dienstag, 14.00 - 16.00, Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, Landshuterstr. 4, 93047 Regensburg, Raum 017.

Mit der Transformation ihrer politischen Systeme nach 1989 verabschiedeten alle ostmitteleuropäischen Staaten neue Verfassungen und führten demokratische Systeme ein. Nach mittlerweile über zwanzig Jahren haben sich die Systeme dieser Länder kontinuierlich verändert, Verfassungen wurden modifiziert oder wie im Falle Ungarns auch eine neue Verfassung verabschiedet. Andere nötige Korrekturen des politischen Systems und seiner Funktionsweise stehen noch aus, wie die anhaltenden Diskussionen um eine Verfassungsreform in Rumänien zeigen. Die systemischen Reformen waren meist die Reaktion auf sich verändernde Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der Beitritt zur Europäischen Union oder der ökonomische, soziale oder gesellschaftliche Wandel, von dem die meisten Staaten betroffen sind. In der Übung werden vor allem die politischen Systeme Ungarns, Rumäniens und der Slowakei analysiert. Fallweise können auch andere Staaten der Region mit einbezogen werden. Ein Vergleich mit ausgewählten westeuropäischen politischen Systemen soll anhand spezifischer Fragestellungen, wie zum Beispiel der Minderheitenproblematik oder anderen Themen ebenfalls erfolgen.

Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Literatur:

Literatur wird in der Übung gemeinsam erarbeitet.

 

Bemerkungen: Veranstaltung ist auch im „Hungaricum" anrechenbar.

Vorlesungs-Nr. 33332c

AM2 (POL - M11).0 (7 Leistungspunkte)
POL-BA-22b.2 (5 Leistungspunkte)
POL-BA-26.2 (5 Leistungspunkte)
POL-BA-26.3 (5 Leistungspunkte)
POL-BA-M22.WB (7 Leistungspunkte)
POL-MA-22.1 (5 Leistungspunkte)
POL-MA-26.1 (5 Leistungspunkte)
POL-MA-27.1 (5 Leistungspunkte)

 

Details siehe hier.